Auf der Schaukel der Sprache. Zeitraffer-Meditationen erscheint im Caracol-Verlag.

Diese Sammlung von kurzen Prosatexten bezeichnet Matthias Müller als «Zeitraffer-Meditationen». Sprache ist hier Ausdruck des großen Panta rhei – und doch pflückt sie erinnernd Jetzt-Momente eines Du, verschiedener Dus in verschiedenen Lebensphasen.

Von der Sprache sich erzählen lassen, was man denkt und fühlt, wer man ist, was Zeit ist, was Leben: Der philosophische Ansatz, in dem das Fließen der Sprache eins wird mit dem Fließen der Zeit, dem Überblenden von Erinnerungen, hat in diesen Kurztexten eine Fülle von Leben zu bieten, von präzis geschilderten Ereignissen und Beobachtungen, prägenden und einprägsamen Augenblicken.

Eingeschoben sind kurze, imaginäre Begegnungen des Autors mit dem von ihm verehrten amerikanischen Schriftsteller William Saroyan (1908—1981). Matthias Müller stellt Saroyan Fragen im Versuch, mit Schreiben und Begreifen voranzukommen. Es ergeben sich überraschende Dialoge.

«Was ist zwischen den Zeilen?» — «Das Wie, das Wesen der Sprache, das Fließen …» Das Bild des Buchumschlags ist von Gabriela Huldi.

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Sand.

Die Erzählung schildert zwei Biographien. Andreas Stark, der todkranke Journalist erlebt noch einmal Hingabe, Liebe, ehe er weiss, dass es Zeit  ist zu gehen.

Ody taucht auf, als käme er von einem anderen Planeten. Er muss zuerst einmal herausfinden, was das ist: leben, lieben, der Tod. Ody kommt an. 

Yoko taucht

Die Geschichten handeln von Kindern, die sich etwas in den Kopf gesetzt haben, es dort aber nicht ruhen lassen: kämpfen mit Bäumen, nein sagen, den Wolf beschwichtigen, das Rätsel nach einer beschwerlichen Reise lösen.

Illustrationen von Lina Müller.